Wir haben „Nein“ gesagt – Unsere Alternativansicht zum Solareuro.

Wir sagen ganz klar „JA“ zum Klimaschutz und „NEIN“ zum beantragten Solareuro für Recke. (...)

Wir sagen ganz klar „JA“ zum Klimaschutz und „NEIN“ zum beantragten Solareuro für Recke.

Warum tut ihr das SPD Recke? Widerspricht sich das nicht…?!

Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, wahrscheinlich wird es in der kommenden Zeit gar zum wichtigsten Thema. Wir von der SPD Recke machen seit Jahren auf Klima- und Umweltschutzthemen aufmerksam und arbeiten daran auch in unserem Dorf genau diese Bereiche aktiv zu fördern und in den Fokus zu rücken.
Zuletzt durch unsere Anträge zu den Themen Nitrat, EEG und grünem Wasserstoff.

Wer hier tiefer einsteigen möchte kann unsere Anträge hier nochmal aufgelistet vorfinden:

https://www.spd-recke.de/category/antraege/

Generell begrüßen wir jede Idee zum Schutz unseres Klimas. Der Solareuro wird vielerorts bereits seit Jahren angewandt. Aus unserer Sicht ist er aber ein Konstrukt, das derzeit nicht zur realen Situation der Position zwischen Gemeinde und Bauverantwortlichen passt.
Wir erleben gerade einen enormen Anstieg der Baupreise auf dem Markt. Rohstoffe werden immer teurer. Dadurch verteuert sich bereits das Bauen an sich.

Auf dem Markt gibt es unterschiedlichste Fördermodelle, beispielsweise der KfW-Bank, um dennoch sein Bauvorhaben zu verwirklichen. Diese sind geknüpft an Bedingungen des energieeffizienten Bauens.

Für uns beschränkt sich Klimaschutz nicht auf den Einbau einer PV-Anlage.

Wir bewerten die komplette Energieeffizienzierung von Gebäuden als einen richtigen Schritt in die richtige Richtung an. 

Wir sehen derzeit aber keinen Sinn darin die Grundstückspreise, durch Einführung eines Solareuros, künstlich zu erhöhen und glauben auch nicht, dass dadurch ein Anreiz geschaffen wird sich eine PV-Anlage anzuschaffen, indem man den vorher selbst eingezahlten Betrag von 2,50 – 3,00 € pro m2 Grundstücksfläche nach 2 Jahren zurückerhält. Die Anschaffung einer PV-Anlage ist eine grundsätzliche Entscheidung. Die Zwangsabgabe erscheint uns von der SPD als stumpfes Schwert in dieser Diskussion.

Was sollte die Gemeinde also tun?

Aus unserer Sicht sollte eine Gemeinde unterstützend zur Seite stehen. Nicht geldlicher Zwang, sondern Aufklärung steht für uns bei diesem wichtigen Thema an vorderster Stelle. Klimaschutz sollte in den Köpfen der Menschen beginnen.
Durch Antrag der SPD Recke wurde eine für Bauverantwortliche kostenlose Energieberatung in Recke etabliert. (Infos hierzu gibt es bei der Gemeinde.)
Energieeffizienz ist, in die Zukunft geblickt, vor allem auch für Bauverantwortliche ein Gewinn und dadurch letztlich für uns alle.

Bei der Vergabe von Baugrundstücken setzen wir daher auf Bestimmungen im Grunderwerbsvertrag, dass ein Erwerb nur dann möglich ist, wenn man mit mindestens einem Energiestandard KfW 55 bebaut.

Außerdem sollen alle Bauverantwortlichen an einer Energieberatung teilnehmen um bauen zu können. 

Aufklärung statt geldlicher Zwangsabgabe.

Eure SPD Recke